Schnarchen Therapie
Schnarchen ist weltweit verbreitet. Fast 20% der Erwachsenen Bevölkerung schnarcht im Schlaf. Und je älter man wird, desto häufiger geschieht dies.
Schnarchen kann eine Lautstärke von 70 Dezibel erreichen. Es ist aber weniger Lärmbelästigung als auch Gesundheitsgefährdend.
Die Therapie kann folgendermaßen geschehen:
Die Schlafposition kann verändert werden. In bestimmten Schlafpositionen schnarcht man weniger oder auch gar nicht mehr.
Bei einer erschlafften Wangenmuskulatur benötigt man eine sogenannte Schnarchbinde. Diese wird um Kinn und Scheitel gebunden und verhindert, dass der Unterkiefer beim Schlaf herabsinkt.
Die Nasenatmung kann auch ein Problem sein. Abhilfe schaffen allerdings bestimmte Medikamente oder eine Polypen- oder Mandelentfernung. Auch können Schlaftabletten oder Beruhigungsmittel ein Schnarchen verursachen. Diese sollten bis zu 2 Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr eingenommen werden.
Bestimmte Muskel in Gesichtsbereich können stimuliert werden, sodass die am Schnarchen beteiligten Muskelgruppen am erschlaffen gehindert werden.
Dann gibt es noch eine Aufbissschiene. Diese zieht den Unterkiefer etwas nach vorn und erweitert so den Rachenraum. Gebissähnliche Prothesen wiederum haben einen Stab montiert, der die Zunge festhält und diese während des Schlafens am zurückfallen hindert.
Gewichtsverlust kann auch eine mögliche Schnarch-Therapie dafür sein. Durch den Gewichtsverlust verlieren die Muskel an überschüssigem Fett und können somit besser arbeiten.
Und auch Alkohol ist ein möglicher Schnarch-Ermunterer. Man sollte Alkohol bis zu 2 Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr zu sich nehmen, da Alkohol auch bei Personen, die nicht schnarchen, die Luftröhre verengen kann und man somit ein Schnarchen auslöst.
Natürlich sollte man vorher mit einem Arzt darüber reden, welche Schnarch-Therapie für wen geeignet ist.
